Die Götter und ihre Runen

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Die Götter und ihre Runen

Beitrag  Zornlicht am Di Mai 31, 2011 6:36 am

Odin
Rune/n:
ansuz, gebo, eihwaz, mannaz, dagaz, othala
Ase
(Oðinn, Allvater, Hangagott, Haptagott, Farmagott) Der oberste Gott, wird mit Magie, Zauberei, Runen, großer Weisheit, Schlachten und Kriegen in Verbindung gebracht. Er ist der Oberste der Krieger, Anführer der Einherjer , Allvater, Himmels- und Sturmgott, Schöpfergott (Odin, Vili, Ve), Gott der Sonne und des Lichts (die Sonne ist eigentlich weiblich, verkörpert in der weiblichen Göttin Sol, ebenso wie der Winter wird die Sonne aber sowohl mit weiblichen als auch männlichen Attributen belegt). Oberster Gott der Schweden (vgl. SAGA-Bände und Prof. Bugge, Seite 26 - 27). Attribute: der Speer Gungnir, der Ring Draupnir, die Raben Hugin (Gedanke) und Munin (Gedächtnis) (Liederedda, Grimnismal 20, Prosaedda, Gylfaginning 38), die Wölfe Freki und Geri, sowie das achtbeinige Pferd Sleipnir.

Thor
Rune/n:
fehu, othala, thurisaz
Ase
(Þórr, Asathor, Ökuthor, Hlorridi -"der Brüllende Stürmer"wink ist der Gott des Wetters (Gewitter, Donner, Blitz, Regen und Wind) und damit Gott der Bauern und Landarbeiter, sowie der Seeleute. Oberster Gott in Island und Norwegen (vgl. SAGA-Bände und Prof. Bugge, Seite 26 - 27). Sein Attribute sind sein steinerner Hammer Mjöllnir (“Zerschmetterer” = gleichzeitig das Symbol seiner Anhänger), der Kraftgürtel Megingjardar und die Eisenhandschuhe, sowie die beiden Ziegenböck Tanngrísnir und Tanngnjóstr; Zahnknistrer und Zahnknirscher (Prossaedda, Gylfaginning 21). Da Thor auch für seine entwaffnende Ehrlichkeit bekannt ist, werden mit seinem Hammer auch Ehen und beglaubigte Verträge gesegnet (= Hammerweihe -wurde/wird eigentlich für alles Mögliche verwendet, Liederedda, Thrymskvida 30). In Midgard beaufsichtigt er alle Ratsversammlungen (Thing) und Rechtsgeschäfte. Er gilt als der warmherzigste und freundlichste Gott und ist somit auch Gott der Unterdrückten und der Reisenden. Thor war der einzige Gott, dem es nicht gestattet war, Asgard über die Regenbogenbrücke Bifröst zu betreten, da befrüchtet wurde, das seine Schritte, die wie Donner hallten, die Brücke zerstören könnten. Er gilt als der Sohn von Oðinn und der Jörd, der personifizierten Erde.

Baldr
Rune/n:
wunjo, laguz
Ase
(Balder) ist der Gott des Lichtes und der Wahrheit. Er war der Sohn von Odin und Frigga. Er galt als der hübscheste der Asen. Seine Geschicklichkeit mit den Runen und sein enormes Wissen über Heilkräuter machten ihn in den Zeiten, wenn Midgard von einer Krankheit heimgesucht wurde, zu einer sehr beliebten Gottheit. Sein Zwillingsbruder ist Hödr, der Blinde. Baldr wurde von seiner Mutter Frigga über alles geliebt, weshalb sie von allen Dingen den Eid nahm, ihrem Sohn nicht zu schaden. Nur die Mistel war so unscheinbar, daß sie vergessen wurde. Nichts konnte Baldr verletzen und die Götter machten sich eine Spaß daraus, an Baldr alle möglichen Waffen zu testen, doch nichts konnte ihn verletzen. Loki indes schwor, das er einen Weg finden würde, Baldr doch zu schaden und durch eine List erfuhr er von der Mistel. Er schnitt aus dem Holz einen Speer und gab ihm dem blinden Bruder, der die Waffe warf und Baldr in die Brust traf. So starb der Gott des Lichts und der Wahrheit und die neun Welten rückten ein Stück näher an Ragnarök heran. Nach Ragnarök wird Baldr aus Hel zurückkehren.

Njördr
Rune/n:
laguz
Wane
(Niörd) Gott des Meeres. Er herrscht über den Wind und besänftigt die Meereswogen und das Feuer. Er wird vor allem zur See und von den Fischern angerufen. Er ist der Gott allen Reichtums. Seine Schwester und erste Frau ist Nerthus. Mit ihr zeugt er Freyr und Freyja. Njörds zweite Frau ist für kurze Zeit Skadi.

Freyr
Rune/n:
inguz, kenaz, jera, wunjo, ehwaz
Wane
der Erdgott, Gott des Wachstums, der Ernte, des Friedens und des Wohlstandes. Auch als Fry, Frey, Fryr und Ing oder Ingvi-Fryr bekannt. Der Name bedeutet Herr. Bruder der Freyja. Seine Attribute sind der goldborstige Eber Gullinbursti und das Hirschgeweih, nachdem er dem Skirnir, seinem Diener sein Schwert überlassen hat (Liederedda, Skirnisför 8, 9).

Tyr
Rune/n:
tiwaz, thurisaz
Ase
war im germanischen der eigentliche Walvater und Himmelsgott, wurde später durch Odin (im germanischen Pantheon Wotan) verdrängt. Er ist auch unter den Namen Irmin, Tiu, Tiuz, Tiwaz, Ziu oder Saxnot (bei den Sachen) und Things (bei den Friesen) bekannt. Er ist der Gott des Krieges, aber auch des Friedens. Er steht für den Sieg, Mut und Tapferkeit, sowie für Ehrenhaftigkeit, Gerechtigkeit und Wahrheit. Ebenso wie Thor gilt auch er als Gott der Volksvertretung und Rechtsprechung. Die letztgenannte Aufgabe mußte er auch mit Forseti teilen.

Bragi
Rune/n:
Ase
(Braggi) ist der Gott der Dichtkunst, der Barden und Skalden. Die Skaldenkunst wird nach ihm auch Bragur genannt. Er ist ein Sohn Odins und einer Riesin, seine Frau ist Idun mit den goldenen Äpfel. Der Sage nach sind die Runen auf seine Zunge geschrieben. Bragi taucht in der Mythologie erst sehr spät auf und es gibt hierzu zwei Entstehungsvarianten. 1. Er ist eine Emanation Odins, erst sein thulr, sein Spielmann, dann sein Sohn. 2. Der durch seine Schüler zum Gott erhobene Skalde Bragi Boddason, der im 9. Jahrhundert der erst nachweisbare Hofskalde in Norwegen war (vgl. R.M.Meyer, Altgermanische Religionsgeschichte,Seite 385 und Germanische Götterlehre, Diederichs-Verlag, Seite 212).

Heimdall
Rune/n:
algiz, mannaz
Ase
(Heimdallr, Heimdalr, Heimdali, Rig, Hallinskiði) ist ein Licht- und ein Schutzgott, sein Name bedeutet Weltglanz. Er ist der Sohn von Odin und neun Schwestern (Töchter des Ägir und dessen Riesenweib Ran: Gjalp, Greip, Eistla, Eyrgjafa, Ulfrun, Angeyja, Imd, Atla und Jarnsaxa nach Liederedda, Hyndluliod 34, 35) und der Wächter der Regenbogenbrücke Bifröst, die aus Feuer, Erde und Wasser gebaut ist. Er braucht weniger Schlaf als ein Vogel, kann im Dunkeln sehr weit in die Ferne sehen, und hört meilenweit in der Umgebung das Gras und das Fell der Schafe wachsen. Wenn die Götterdämmerung anbricht, bläst Heimdall in sein Horn Gjallar um Asgard und Midgard zu warnen. Der Name Hallinskiði wird auch als Name für “Widder” gebraucht, weshalb man den Widder diesem Gott (auch als Opfertier) zuordnet (Simek, Lexikon der germanischen Mythologie, Seite 171). Heimdall ist auch der Gott des Wissens und gilt als einer der wenigen Runenmeister (Liederedda, Rigsmal 42).

Hödr
Rune/n:
Ase
ist der Gott der Finsternis und der Sünde, Sohn von Odin und Frigga, Zwillingsbruder von Baldr und dessen Todbringer, nicht aber sein eigentlicher Mörder, den dies ist Loki. Odin und seine dritte Frau Rinda erzeugten einen Sohn, Vali genannt, der Gott der Rache. Er tötete Hödr. In den Augen der Asen, welche die Wahrheit nicht kannten, war somit Baldrs Tod gerächt.

Vidar
Rune/n:
perth


Vali
Rune/n:


Ullr
Rune/n:
eihwaz
ist der Gott des Winters, Schutzherr der Schlittschuh- und Schiläufer. Männliches Gegenstück zu Skadi, seiner Gemahlin.

Forseti
Rune/n:
raido
ist der Gott der Rechtsprechung

Loki
Rune/n:
thurisaz
Ase oder Riese
ist der Gott des Wildfeuers, des Herdfeuers, des Betruges und der List, Gott des Chaos, Gott der Schmiede. Er symbolisiert das Böse in der Form von Täuschung und Verrat. Loki nahm stets an den Versammlungen der Götter teil, jedoch sind nur wenige Fälle bekannt, in denen er den Göttern einen guten Rat gab und ihnen tatsächlich half, und auch nur, wenn er sie aus heiklen Situationen retten mußte, in die er sie selbst gebracht hatte. Loki ist durch seine Hinterlist am Tode des Baldr schuld und wurde bis zur Götterdämmerung (Ragnarök, die letzte Weltschlacht) aus Asgard verbannt. Loki gilt als der schlaueste der Götter und seine Schönheit ist vielgerühmt.



Die 13 Asinnen (plus 2 weitere)
(Prosaedda, Gylfaginning 35 und 36)

Frigg
Rune/n:
Asin
(Frigga) ist die Erdgöttin, auch unter dem Namen Nerthus bekannt (Große Mutter, weise Göttin). Sie übt die oberste Aufsicht über Asgard (Sitz der Götter) aus. Sie bringt das Leben, zu ihr kehrt es zurück. Sie kennt aller Menschen Schicksal, jedoch weissagt sie es niemandem. Der Name bedeutet Geliebte, Gattin, "die Tragende". Die Mythologen streiten immer noch, ob die Göttin Freyja mit Frigg verwandt, oder ob es sich um einen Teilaspekt derselben handelt. Teilaspekte der Frigg/Frick sind wahrscheinlich Berchta (Weiße Frau), auch bekannt als "Frau Holle" (Holda, Holde, Hula oder Hulda), die Heilerin Eir, die verschwiegene Fulla, die jungfräuliche Gefjon, die milde Hlin und die weise Saga.

Saga
Rune/n:
Asin
lebt mit Odin in Säkkvabekkr , ihrem silbernen Palast zusammen. Göttin der Quellen und Gewässer, Göttin der Frauen und des Hauses, Göttin der Geschichte (Saga -Sage = "umfassendes Wissen"wink . Sie bewahrt die Helden und -taten in ihren Liedern. Odin kommt täglich zu ihr , um sich zu baden und an ihren Quellen zu laben. Wahrscheinlich keine eigenständige Göttin, sondern Teilaspekt der Frigg.

Eir
Rune/n:
Asin
ist die Göttin der Heilkunst und des Erbarmens. Eir bedeutet "die Heilende", "beste Ärztin" oder "sich Sorgende" (eir = Hilfe, Gnade). Sie saß auf dem Berg Lyfjaberg (Heilung) und gewährte jeder Frau, die zu ihr emporstieg Gesundheit. Wahrscheinlich ein Teilaspekt der Frigg.

Gefjon
Rune/n:
Asin
Es ist schwierig zu beurteilen, ob die altnordische Riesin und die jungfräuliche Göttin selben Namens identisch sind. Die erstgenannte Gefjon war eine Schelmin. Sie erreichte, daß ihr soviel Land versprochen wurde, wie vier Ochsen an einem Tag pflügen konnten. Sie pflügte einen Teil Schwedens weg und schleppte es nach Süden, wo es zur Insel "Seeland" wurde. Deshalb gilt sie in Dänemark als Beschützerin der pflügenden Bauern.
Die andere Gefjon verkaufte ihr Hymen für einen Edelstein, behielt aber wunderbarer Weise ihre Jungfräulichkeit. Sie war eine Dienerin von Frigg und möglicherweise eine Ausprägung dieser Göttin als die "großzügig Gebende" und Glückbringende. Es heißt, das alle Frauen, die als Jungfrauen sterben, in Gefjons Besitz übergehen.

Fulla
Rune/n:
Asin
(Volla) bedeutet "Fülle". Verkörpert den Überfluß der fruchtbaren Erde. Sie ist die Dienerin von Frigg und wahrscheinlich eine andere Ausprägung dieser großen Göttin, nämlich jene, welche die Truhe trug, in der Frigg ihre Schätze aufbewahrte.

Freyja
Rune/n:
gebo, raido, kenaz, berkano, ehwaz, dagaz
Wanin
ist die Liebesgöttin, die Königin der Walküren, Mondgöttin, Herrin des Todes, Göttin der Magie, "der Geist der Fruchtbarkeit der Erde". Sie durfte auf den Schlachtfeldern die erste Hälfte der Gefallenen aussuchen und in ihren Palast einziehen lassen. Sie ist identisch, mit der südgermanischen Ostara. Der Name bedeutet Frau. Sie ist auch unter den Namen Freia, Frija oder Gefn bekannt. [Etymologisch fraglich ist die Verbindung, bzw. Gleichsetzung mit Ostara = Namensgeberin für das Osterfest, mit dem ursprünglich die neu erwachende Fruchtbarkeit der Erde und der Leiber gefeiert wurde, und zwar mit einem sehr sinnfälligen und bis heute lebendigen Brauch: dem Bemalen und Verschenken von Eiern als Frühlingsgruß. Die Heimat des Ostara-Kultes scheint England gewesen zu sein. Von dort stammen die ältesten Belege über die Verehrung einer Eostra als Göttin der im Frühling wieder aufsteigenden Sonne. Ostara ist die Schutzpatronin Österreichs, da ihr Name im urgermanischen “Auströ” ist (vgl. hierzu Lexikon der germanischen Mythologie von Simek, Seite 325 ).]

Siöfn
Rune/n


Lofn
Rune/n:


Var
Rune/n:
Asin/Wanin
(Wara) Liebesgöttin (Aspekt der Freyja), wacht über die Verträge und Eide zwischen Brautleuten und kümmert sich auch um die Einhaltung der Versprechen von unverheirateten Liebenden. Sie nahm an jedem grimmige Rache, der solche Schwüre brach. Als Aspekt der allwissenden Erde (Frigg) sah und hörte Var alles und nichts bleibt ihr verborgen. Ihr Name bedeutet "Treuegelöbnis".

Syn
Rune/n:
Asin
ist die Torhüterin des Himmels (des Hauses). Ihr Name bedeutet "Ablehnung", den sie verweigerte jedem den Eintritt nach Asgard, den sie fiir unwürdig hielt. Allwissend und vollkommen gerecht (Aspekte der Frigg), war Syn auch die Göttin, auf die Eide geschworen wurden und die man vor Gerichtsverfahren bat, daß die Gerchtigkeit siegen möge.

Hlin
Rune/n:
Asin
ist die Göttin der Tugend, Sittsamkeit und Weisheit. Sie ist klug und weiß sich zu benehmen. Sie beschützt alle tugendhaften. Ihr Name bedeutet "die Kluge".

Snotra
Rune/n:


Gna
Rune/n:


Sol
Rune/n:
sowilo, raido
(Sunna, Sunnu) ist die Göttin des Sieges, die "gebieterische" Sonne. Sie war der "Elfenstrahl" oder die "Täuscherin der Zwerge", denn jene Geschöpfe wurden von ihrem Glanz versteinert.

Bil
Rune/n:





Nebengötter des nordischen Phanteons

Sif
Rune/n:
Asin
ist die Göttin des Wachstums, Gemahlin von Thor, wird auch Kornfrau, bzw. Kornrnuhme genannt. Ihr Haar ist wie das reife Korn. Sie ist ebenfalls ein Aspekt der Erdgöttin (Frigg).

Skadi
Rune/n:
Asin
ist die Göttin der Jagd und des Winters. Sie ist zuerst die Gemahlin des Meeresgottes Njördr . Doch da es unmöglich ist, mit ihm zusammen zu leben, sucht sie sich einen neuen Gemahl, den Gott Ullr. Ihr Name bedeutet Elster. Von ihr ist das Wort "Skandinavien" abgeleitet. Sie verkörpert in den Mythen einen Aspekt der Erdgöttin (Frigg).

Idun
Rune/n:
(Idunn) ist die Göttin der Jugend. Von ihr erhalten die Götter die Äpfel der ewigen Jugend um Ihre Sterblichkeit auszugleichen. Sie ist mit Bragi verheiratet.

Nanna
Rune/n:
ist die Gemahlin Baldr 's die ihm freiwillig nach Hel (Unterwelt) folgt. Der Name bedeutet "die Wagemütige", "die Kühne". Baldr und Nanna zeugten einen Sohn, den rechtsprechenden Forseti.

Gerda
Rune/n:
Riesin
ist die Gemahlin von Frey und wird deshalb in den Kreis der Asen aufgenommen.

Hel
Rune/n:
berkano
ist die Herrscherin der Schattenwelt unter der Erde. Ihr Name bedeutet "die Zuckende" oder "die Verbergende" und von ihr stammt das Wort "Hölle" .In ihr Reich gingen all diejenigen ein, die an Altersschwäche oder an Krankheit gestorben waren. Jene, die im heldenhaften Kampf oder sonstigen Gewalttaten umkamen, wurden von den Walküren zu den himmlischen Hallen von Freyja und Odin davongetragen. Hel war die Tocher von Loki und der Riesin "Angrboda". Sie war zur Hälfte weiß und zur Hälfte schwarz. Ihr Palast wurde "Eiseskälte" genannt, wo sie mit einem Besteck namens "Hungersnot" von einem Teller namens "Hunger" aß. Ihr dienten der Sklave "Senilität" und ihr Dienstmädchen "Altersschwäche". Sie schlief auf ihrem Bett "Siechenlager", zugedeckt von Vorhängen namens "jämmerlich blaß". Das Konzept von Hel ist wahrscheinlich der älteste Teil des nordischen Pantheons und vermutlich so alt, wie der Brauch des Begrabens selbst.

Die Nornen
Rune/n:
alle !!
(nornir) sie bestimmten das Geschick der Götter und Menschen voraus. Sie haben geburtshelfende Funktion (ebenso, wie die Disen, welche ebenfalls Geburtshelferinnen sind). Ihre Aufgabe ist es, bei der Geburt den Schicksalsspruch zu fällen. Er heißt, das jeder Mensch seine eigenen Nornen hat. Daher gibt es unzälig viele Nornen. Die drei wichtigsten und bekanntesten sind allerdings Urd (Schicksal), die Norne der Vergangenheit, Verdandi (Werden), die Norne der Gegenwart und Skuld (Schuld), die Norne der Zukunft

Die Alven
Rune/n:


Die Disen
Rune/n:
(disir) sind eine Sammelbezeichnung für alle weiblichen Göttinen. Unter Disen verstand man außerdem noch eine schwer bestimmbare Gruppe von Schicksalsgöttinen den Nornen vergleichbar. Sie bestimmten speziell die geistigen Gaben und Schwächen eines jeden Menschen. Deshalb opferte man ihnen an 2 Festen im Jahr, dem Disablot (etwa Anfang Februar, heute am 2. Februar und zum Vintrnatsblot, heute auf die Nacht zwischen 31 Nov. auf 1. Okt. gelegt) mit Speis und Trank, ausgeprägten Gelagen, Gesang und Geschichten erzählen - man ließ sie am Leben teilhaben.

Die Walküren
Rune/n:
(Prosaedda, Gylfaginning 36)
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